Aktuelles Programm - Festungskino

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Aktuelles Programm

                       
                       Nächste Vorführung:
 So 11. November 2018, 14:30 Uhr
Das Programm für die Kinosaison 2018 / 2019 steht noch nicht fest.

Da sich am 11. November 2018 das Ende des 1. Weltkrieges zum 100 Mal jährt, werden wir mindesten die ersten Filme diesem bedeutenden Ereignisses widmen.           
Kriegsende
Am 11. November 1918 endet für das Deutsche Reich im Wald von Compiègne bei Paris der Erste Weltkrieg. Deutschland kämpfte seit 1914 mit seinen Verbündeten unter anderem gegen Frankreich, Großbritannien, Russland und seit 1917 auch gegen die USA. Im Herbst 1918 droht der deutschen Kriegswirtschaft der Zusammenbruch, scheitert die letzte deutsche Offensive, zwingen Revolutionäre Kaiser Wilhelm II. zur Abdankung. Die Oberste Heeresleitung unter Generalfeldmarschall Paul von Hindenburg fordert sofortige Waffenstillstandsverhandlungen und beordert eine zivile Delegation unter Staatssekretär Matthias Erzberger zu den Gesprächen.

Die Verhandlungen zum Kriegsende
Am 8. November kommen die Unterhändler ins Hauptquartier des französischen Marschalls Ferdinand Foch in einem Eisenbahn-Salonwagen auf einer Waldlichtung bei Compiègne. Foch stellt Bedingungen, über die Erzberger das deutsche Hauptquartier und Berlin informiert. Militär und Reichsregierung fordern am 10. November die Unterschrift. Deutsche und Alliierte beginnen am 11. November um 02.15 Uhr letzte Gespräche. Am Vormittag unterschreiben Erzberger und Foch das Waffenstillstandsdokument, das am selben Tag in Kraft tritt.


Die Folgen von Waffenstillstand und Friedensvertrag
Die Bilanz der Katastrophe waren etwa 8,5 Millionen Tote und mehr als 21 Millionen Verwundete. Als Ergebnis des Waffenstillstands und des 1919 folgenden Versailler Friedensvertrages, der Deutschland die alleinige Kriegsschuld zuschrieb, besetzen Alliierte die linksrheinischen Gebiete. Deutschland muss etwa 14 Prozent seiner Fläche abtreten, schwere Waffen und die Hochseeflotte ausliefern sowie hohe Reparationszahlungen leisten. Später entsteht die "Dolchstoßlegende" der "im Felde unbesiegten" Armee. Die Unterzeichner des Waffenstillstandsvertrages werden als "Novemberverbrecher" diffamiert, Erzberger wird 1921 ermordet.

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